Rund um Spanien und Portugal

07. Mai - 11. Juni 2005

Samstag, 07.05.05 (792 km)

Widnau – St.Gallen – Zürich – Langenthal – Bern – Lausanne – Genf – Nantua – Lyon – Orange - Remoulins

10.30 Uhr Abfahrt in Widnau

Halt in Langenthal bei Lexa, das Schloss vom Wassertank muss ersetzt werden. Das Mittagessen nehmen wir auf einem Waldausstellplatz zwischen Langenthal und der Autobahneinfahrt ein. Das Wetter ist in der ganzen Schweiz regnerisch. Unser nächster Halt ist an einem Rastplatz bei Nantua (FR), und ab hier haben wir schönes Wetter mit Sonnenschein. Nach einiger Suche finden wir auch unseren ausgewählten Campingplatz, Camping Int. Gorges du Gardon in Remoulins. Ankunft ca. 21.00 Uhr. Anschliessend Abendessen im Restaurant des Campingplatzes.

 

Sonntag, 08.05.05 (372 km)

Remoulins – Nimes – Montpellier – Narbonne – Perpignan – Le Boulou – Port Vendres – Portbou – Cadaqués – Castello d’Empuries – Sant Pere Pescador

10.30 Uhr Abfahrt in Remoulins, in Le Boulou verlassen wir die Autobahn und fahren der Küste nach Richtung Spanien. Um 14.50 Uhr passieren wir die Grenze zwischen Cerbère und Portbou. Weiter geht’s der Küste nach bergauf und bergab bis nach Cadaqués. Hier machen wir unseren Mittagshalt und spazieren noch eine Weile der Küste entlang.

Weiter geht die Fahrt Richtung Sant Pere Pescador. Um 19.15 Uhr erreichen wir den Camping Aquarius. Das ist ein super Campingplatz an einem ca. 15 km langen und ganz breiten Sandstrand. Nachtessen im Restaurant des Campingplatzes.

 

Montag, 09.05.05 (0 km)

Sant Pere Pescador

Heute bleiben wir noch hier und gehen mit dem Fahrrad auf Erkundungstour. Zuerst geht es nach l’Escala, mit einem Tapashalt, dann wieder zurück und ohne Halt weiter durch den Naturpark Aiguamolls de l’Empordà nach Sant Pere Pescador.

Danach folgt die erste Reparatur am Camper, der Fahrradträger ist herunter gerutscht. Nach der Reparatur kann ausgeruht werden.

 

Dienstag, 10.05.05 (138 km)

Sant Pere Pescador – Bàscara – Girona – Sant Feliu de Guìxol – Tossa de Mar – Lloret de Mar – Blanes – Pineda de Mar

10.50 Uhr Abfahrt in Sant Pere Pescador. Weiterfahrt nach Girona, hier besichtigen wir die wunderschöne verwinkelte Altstadt. Das Mittagessen nehmen wir in einem kleinen Restaurant in der Altstadt ein.

Danach geht’s weiter nach St. Feliu de Guìxol, kurzer Halt für einen Spaziergang am Strand. Weiter geht’s durch die „schönste Küstenstrasse“ von ganz Spanien. Sehr waldig und sehr steil abfallende Küsten.

In Tossa de Mar besuchen wir die alte, sehr schön Festung. Im Stau durchfahren wir Lloret de Mar und erreichen um ca. 20.30 Uhr unseren Zielcampingplatz, Camping Enmar, in Pineda de Mar. Nachtessen während des Stadtbummels (richtig touristische Stadt).

 

Mittwoch, 11.05.05 (42 km)

Pineda de Mar – el Masnou

12.00 Uhr Abfahrt in Pineda de Mar. Fahrt nach El Masnou, Camping Masnou, Ankunft um 13.10 Uhr. Dieser Campingplatz ist 17 km vor Barcelona.

Spaziergang in el Masnou und Suche eines Supermarktes. Siesta in einem Strandrestaurant, danach weitersuche nach dem Supermarkt im nächsten Ort. Um ca. 17.30 Uhr, nach Fragen endlich einen gefunden. Zurück beim Camping den Grill in Betrieb genommen und den ersten Sepia gegrillt.

 

Donnerstag, 12.05.05 (0 km)

Barcelona

10.00 Uhr mit der Bahn nach Barcelona, anschliessend machen wir mit der Bus Tourìstic Besichtigung vieler Sehenswürdigkeiten von Barcelona.

 

Freitag, 13.05.05 (0km)

Barcelona

9.30 Uhr mit der Bahn nach Barcelona, auch heute gehen wir mit dem Touristic Bus auf Entdeckungsreise von vielen Sehenswürdigkeiten von Barcelona.

 

Samstag, 14.05.05 (195 km)

El Masnou – Barcelona – Castelldefels – Sitges – el Vendrell – Tarragona - L’Ametlla de Mar

Abfahrt um 10.40 Uhr in El Masnou ohne unsere guten Laufschuhe (wurden am Vorabend zum Auslüften unter den Camper gestellt, und am Morgen hat niemand mehr an die Schuhe gedacht)

In Sitges machen wir einen Spaziergang mit Mittagessen, danach fahren wir weiter nach Tarragona, wo wir eine Stadtbesichtigung machen. 19.30 Uhr erreichen wir den Camping L’Almetlla Village Platje in L’Ametlla de Mar. Das ist ein sehr schöner und gepflegter Platz. Wir grillieren und geniessen den schönen Abend.

 

Sonntag, 15.05.05 Pfingsten (385 km)

L’Ametlla de Mar – Amposta – Ebrodelta – Castellò de la Plana – Sagunt – València – Gandia - Olvia

11.20 Uhr Abfahrt in L’Ametlla de Mar, wir fahren durchs südliche Ebro-Delta bis an die äusserste Spitze. Im ganzen Ebro-Delta sind lauter Reisfelder angelegt, riesige Flächen.

Weiter geht die Fahrt nach Valencia. Auf der ganzen Strecke sind endlose Orangen- und Zitronenplantagen. Am Rand von Valencia parkieren wir unseren Camper und fahren mit der Metro in die Stadt. Valencia ist eine sehr schöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten.

Danach geht’s weiter an Orangen-, Zitronen- und Reisplantagen nach Olvia. Ankunft im Camping Kiko-Park um 21.30 Uhr. (Campingwart wohnte früher in Au/Widnau) Wir essen im Restaurant des Campings, sehr nobles, gehobenes Restaurant.

 

Montag, 16.05.05 (267 km)

Olvia – Calp –Benidorm – Alicante – Torrevieja – La Zenia – Cartagena – Puerto de Mazarròn - Bolnuevo

11.00 Uhr Abfahrt in Olvia. Weiter geht’s vorbei an Benidorm (Stadt der Wolkenkratzer) durch Alicante, nach Torrevieja. Hier gibt es wieder einige Salzseen. In Torrevieja besuchen wir noch Fam. Sorell, die wir auf Anhieb finden, zuerst den Block und dann auch noch die richtige Wohnung (in Spanien sind die Namen nicht an der Türe angeschrieben sondern nur die Türnummern). Danach weiter nach La Zenia, hier machen wir unseren Mittagshalt, es ist ein wunderschöner Strand und ein sehr gemütliches Restaurant wo wir ausgezeichnet essen.

Danach fahren wir weiter nach Cartagena, wir finden aber nicht auf Anhieb einen Parkplatz und es ist relativ windig, dass es uns gar nicht reizt einen Halt einzulegen. Nun geht es durch Berg- und Hügellandschaft nach Bolnuevo. Hier erreichen wir den Camping Playa de Mazarron um 20.00 Uhr.

Anschliessend Spaziergang durchs Dorf und Nachtessen in einem sehr guten und günstigen Restaurant mit riesigen Portionen.

 

Dienstag, 17.05.05 (308 km)

Bolnuevo – Aguilas – Cuevas del Almanzora – Almerìa – Adra – La Rabita – Albunol - Paso to Camacho - Orgiva

12.00 Uhr Abfahrt in Bolnuevo. Weiterfahrt nach Almeria mit Besichtigung der schönen Burg, ansonsten ist die Stadt nicht so schön, sie ist schon sehr arabisch angehaucht. Ausser die Rambla sieht schön aus. Hier hatten wir das erste Mal Verständigungsprobleme, dabei haben wir nur Eis gekauft. Weiter nach La Rabita und Albunol über den Pass to Camacho.

Wir kommen auf eine Höhe von 1300 Meter über Meer. (Auf dieser Passstrasse treffen wir auf den ersten 20 km auf 3 Autos, bei den restlichen 25 km sind es schon 6 Autos.) Hier wachsen die Reben auf eine Höhe von 850 bis 1200 Meter über Meer. Wir kommen um 20.40 Uhr im Camping Puerta de la Alpujarra in Orgiva an (nach einer spektakulären Falschfahrt durch enge Gassen im Dorf mit millimetergenauer Wendung, aber Bert meistert das vortrefflich). Wir essen im Restaurant des Campings eine sehr feine einheimische Platte.

 

Mittwoch, 18.05.05 (180 km)

Orgiva – Lanjaron – Granada – Salobrena – Nerja – Torre del Mar - Almayate

9.30 Uhr Abfahrt in Orgiva, Fahrt nach Granada mit Besichtigung der Alhambra. Die Alhambra ist sehr gross und wunderschön.

Danach geht es weiter über Motril, Salobrena nach Torre del Mar. Um 19.15 Uhr erreichen wir den Camping Almayate Costa in Almayate. Das Abendessen machen wir heute selber und danach geht’s früh ins Bett. Wir sind beide sehr müde und freuen uns auf den erholsamen nächsten Tag.

 

Donnerstag, 19.05.05 (0 km)

Almayate

Heute geniessen wir einen freien Tag am Strand. Zuerst geniessen wir die Sonne, danach wird das Tourenbuch weitergeführt und die Route studiert.

Gegen Abend geht’s mit dem Rad ins Dorf zu einem feinen Nachtessen. (T-Bone Steak, Milchlammhaxen)

 

Freitag, 20.05.05 (227 km)

Almayate – Malaga – Marbella - Estepona – Gibraltar - Tarifa

12.00 Uhr Abfahrt in Almayate, unsere Fahrt führt uns nach Gibraltar, englisches Hoheitsgebiet. Uns gefällt es hier nicht speziell gut, so schnell wie möglich wieder raus und weiter nach Tarifa. Vor Tarifa sehen wir noch Steinadler und Turmfalken. Hier gefällt es uns umso besser, es ist ein Traum. Schöner langer und breiter Sandstrand am Atlantik und auf der anderen Seite ist das Mittelmeer und gegenüber sehen wir Afrika ganz nah. Wir unternehmen einen Spaziergang am Strand entlang.

Danach suchen wir einen Campingplatz und finden um 20.00 Uhr den Camping Rio Jara in Tarifa. Das Nachtessen nehmen wir in der Bar des Campingplatzes ein.

 

Samstag, 21.05.05 (91 km)

Tarifa – Bolonia – Vejer de la Frontera – Conil de la Frontera

11.00 Uhr Abfahrt in Tarifa. Zuerst wird der Wassertank wieder gefüllt, danach machen wir noch einen Spaziergang durch Tarifa mit grossem Einkauf.

Wir fahren weiter nach Bolonia. Hier ist wieder so ein Traumstrand, und am Ende des Strandes zieht eine lange Düne den ganzen Hügel hinauf, fantastisch. Wir spazieren den Strand entlang und „kraxeln“ danach die Düne hoch. Anschliessend essen wir sehr fein in einem Restaurant direkt am Strand.

Weiter geht die Fahrt nach Conil de la Frontera vorbei an Kuhherden, Getreidefeldern und Sonnenblumenfeldern, wo wir um 18.40 Uhr den Camping el Faro finden. Nun kommen unsere Scampis und Tintenfischstücke mit Tomaten und Zucchetti auf den Grill.

 

Sonntag, 22.05.05 (52 km)

Conil de la Frontera – El Puerto de Santa Marìa

11.40 Uhr Abfahrt in Conil de la Frontera. Weiter geht’s nach Porto de Santa Maria, zum Camping Playa las Dunas den wir um 12.50 Uhr erreichen. Nach einer kurzen Verpflegungspause machen wir uns auf die Stadt zu besichtigen. Leider sehen wir nicht viel aussergewöhnliches, bis auf eine schöne Kirche und eine grosse Stierkampfarena.

 

Montag, 23.05.05 (0 km)

Cadiz

Heute fahren wir mit dem Bus nach Cadiz. Wir besichtigen die Stadt bei einer Temperatur von 39°, sehr warm. In einem kleinen Restaurant in einer Seitengasse essen wir sehr gut zu Mittag.

Nun geht es auf die Suche nach dem richtigen Bus zurück. Aber nicht einmal die Angestellten selber wissen das genau, somit müssen wir jeden einzelnen Chauffeur selber fragen. Endlich haben wir den richtigen Bus erfragt. Da wir genau bei der Stierkampfarena eingestiegen sind ist es ja auch gar kein Problem den Ausstiegsort zu finden, haben wir gedacht! Auf jeden Fall kommen wir noch zu einer unfreiwilligen Fahrt nach Jerez de la Frontera, weil der Bus in El Puerto de Santa Marìa nur am Stadtrand hält und nicht in die Stadt hinein fährt und der nächste Halt ist erst wieder Jerez. Aber wie kommen wir wieder zurück? Nach dem Fahrplanstudium stellen wir fest das es um 18.00 Uhr und dann erst um 20.00 Uhr ein Bus zurück gibt, aber wie spät ist es jetzt? Keine Uhr weit und breit. Aber plötzlich kommt der rettende Engel (eine Frau aus dem ersten Bus) dahergerannt und zeigt uns den Bus, den wir besteigen und der dann auch sofort abfährt. Nach einem Krug Sangria nehmen wir das Abendessen in einem Spezialrestaurant in El Puerto de Santa Marìa ein, Bert kommt voll auf seine Kosten! Es gibt riesigen Crevetten und Hummerschwänze.

 

Dienstag, 24.05.05 (271 km)

El Puerto de Santa Marìa – Sevilla – Huelva – El Portil – Cartaya – La Antilla – Isla Cristina

11.00 Uhr Abfahrt in El Puerto de Santa Marìa. Fahrt nach Sevilla, hier fahren wir mitten in die Stadt rein und finden nach längerer Suche sogar einen Parkplatz. Die Stadtbesichtigung erfolgt bei ca. 40°, es ist sehr heiss. Es hat aber sehr schöne Bauwerke. Wir machen noch einen kurzen Tapas-Halt im Schatten und fahren dann wieder weiter. Auf der Autobahn sind die Fahrbahnen durch sehr schöne blühende Oleanderbüsche getrennt und auf den Strommasten nisten die Störche, bis zu vier Nester auf einem Mast. Heute campieren wir kurz vor der Grenze zu Portugal. Wir suchen einen Platz wo wir wild campen können, aber nach einigen Versuchen geben wir diese Idee auf und suchen einen Campingplatz. Wir erreichen den Camping Giralda in Isla Cristina um 20.45 Uhr, wo wir wieder einmal den Grill in Betrieb nehmen.

 

Mittwoch, 25.05.05 (206 km)

Isla Cristina – Castro Marim – Vila Real de S.to Antònio – Tavira – Faro – Lagos – Villa do Bispo - Sagres

12.15 Uhr Abfahrt in Isla Cristina und um 12.30 Uhr überqueren wir die Grenzbrücke zu Portugal. Wir fahren bis nach Faro, wo wir einen idealen Parkplatz am Hafen finden. Wir machen einen Mittagshalt und schlendern danach durch die Altstadt und die Fussgängerzone, wo wir noch ein portugisisches Wörterbuch kaufen. Zurück beim Camper entdecken wir einen kleinen Anschlag auf unser Fahrzeug, ein Schloss wurde mit Lebensmitteln zugestopft. Danach geht die Fahrt weiter nach Sagres. Hier bewundern wir zuerst die Steilküsten und fahren danach zum Camping Sagres, welchen wir um 19.40 Uhr erreichen. Nun geht’s mit den Velos ins Dorf zu einem feinen Fischeintopf.

 

Donnerstag, 26.05.05 (0 km)

Sagres

Heute geniessen wir einen freien Tag. Zuerst wird das Tourenbuch nachgeführt und der Camper von unserem gestrigen Salatsaucenanschlag befreit. Wir haben uns dabei beide einen Sonnenbrand eingeholt. Danach sind wir mit dem Velo zum äussersten Zipfel von Portugal, Cabo de San Vincente, gefahren. Hier hat es gewaltige Steilküsten mit vereinzelten Sandstränden ganz unten. Auf dem Heimweg haben wir noch eingekauft und danach grilliert.

 

Freitag, 27.05.05 (299 km)

Sagres – Vila Nova de Milfontes – Cercal – Setùbal – Lisabon

12.15 Uhr Abfahrt in Sagres. Heute Morgen hat es leicht „gefiesserlt“. Die Landschaft bis nach Cercal ist urwaldmässig, danach kommt wieder eine offenere Landschaft mit vielen Korkeichenwäldern. Das Wetter ist heute bedeckt und zwischendurch wird unsere Frontscheibe sogar ein wenig feucht. Wir fahren über die Ponte 25 April nach Lisabon, und erreichen um 18.40 Uhr den Campingplatz Lisbon, wo sich das Wetter wieder von einer besseren Seite zeigt. Kurz vor Lisabon haben wir noch einen Einkauf getätigt und somit haben wir auch etwas auf den Grill für heute Abend.

 

Samstag, 28.05.05 (0km)

Lisabon

Heute gehen wir auf Stadtbesichtigung von Lisabon. Wir machen zwei Touren mit den Citytours, wodurch wir sehr viel von der Stadt sehen. Nach einem Einkauf gehen wir zurück zum Campingplatz und grillieren. Danach sind wir am studieren ob wir weiter in den Norden sollen, oder wieder zurück in den Süden, den heute waren in Lisabon nur noch 20°.

 

Sonntag, 29.05.05 (403 km)

Lisabon – Sintra – Mafra – Obidos – San Martinho do Porto – Mazare - Leira – Figueira da Foz – Porto - Lavra

11.30 Uhr Abfahrt in Lisabon. Wir haben uns nun entschieden unsere geplante Route weiterzuverfolgen und fahren Richtung Norden. Nach einem kurzen Halt in San Martinho do Porto, geht’s weiter nach Porto. Hier fahren wir die ganze Stadtküste ab und suchen den Campingplatz, leider ohne Erfolg. Wir finden endlich um 21.40 Uhr den Campingplatz Angeiras in Lavra. Das Abendessen nehmen wir im Restaurant ein.

 

Montag, 30.05.05 (238 km)

Angeiras – Viana do Castelo – Valenca do Minho – Redondela – Pontevedra - Portonova

12.15 Uhr Abfahrt in Angeiras und um 15.20 Uhr passieren wir die Grenze Portugal - Spanien. Die Landschaft vor und nach der Grenze ist ähnlich wie in der Schweiz. Um 18.50 Uhr, nach langer Campingplatzsuche (die Plätze sind die meisten noch geschlossen) erreichen wir Portonova. Nach einem Spaziergang suchen wir uns ein Restaurant zum Essen. Um ca. 21.30 Uhr beziehen wir auf einem Parkplatz direkt am Meer unseren ersten Wildcampingplatz. Leider lässt der Wind mich heute nicht so gut schlafen, da ich befürchte dass der Wind unseren Camper umwirft. Bert schläft tief und fest.

 

Dienstag, 31.05.05 (236 km)

Portonova – Vilagarcia de Arousa – Santiago de Compostela – Portobravo – Noja – Muros – Cée – Fisterra - Cée

10.10 Uhr Abfahrt, heute fahren wir nach Santiago de Compostelo, wo wir die berühmte Walfahrtskirche besichtigen. Weiter geht’s wieder zurück an die Küste, nach Muros. Hier machen wir am Hafen unseren Mittagshalt und machen uns einen feinen spanischen Salat. Nach einem kurzen Spaziergang fahren wir weiter nach Cabo Fisterra, der äusserste Zipfel von Spanien im Nordwesten. (Früher dachte man dass hier die Erde fertig ist, und es sieht wirklich ein bisschen so aus.) Es ist zwar schön, aber man sieht wirklich nur noch Meer und auf einmal ist auch das fertig. Danach fahren wir retour bis Cée, wo wir das Essen im Restaurant einnehmen. (Der Kellner arbeitete früher 15 Jahre in der Schweiz, in Basel) Danach fahren wir weiter bis wir einen Platz zum Übernachten finden. Heute ist es ein Parkstreifen, ein bisschen abseits der Hauptstrasse wo wir um 22.00 Uhr unser Nachtlager beziehen.

 

Mittwoch, 01.06.05 (382 km)

Cée – Vimianzo – Laracha – La Coruna – Pontedeume – Ares – Mugardes – Ortigueira – Viveiro – San Cosme – Tapia de Casariego – Luarca - Cudillero

Um 08.40 Uhr fahren wir noch vor dem Frühstück ab, wir fahren bis nach Mugardes, wo wir um 12.00 Uhr auf einem Parkplatz direkt am Meer unser Frühstück einnehmen. Danach spazieren wir noch die Promenade rauf und gehen Einkaufen. Wir machen noch einen Halt in einem Restaurant an der Promenade und kommen noch zu einer Portion gratis Muscheln (Percedes). Und plötzlich sehen wir vor uns im Hafenbecken drei Delfine. Wir sind ganz fasziniert dass wir Delfine so nahe sehen. (wir haben noch keinen Alkohol getrunken!). Die Promenade ist schön, zwar nicht so gross, aber ansonsten hat es sehr viel Industrie. In Espasante legen wir unseren Mittagshalt (Salat) ein. Um 20.50 Uhr erreichen wir Cudillero wo wir das Nachtessen im Restaurant Casa Fernando 2 einnehmen und danach auf dem Parkplatz übernachten.

 

Donnerstag, 02.06.05 (302 km)

Cudillero – Salinas – Gijon – Villaviciosa – Lastres – Ribadesella – S.Vicente de la Barquera – Torrelavega – Santander - Laredo

Um 08.50 Uhr fahren wir noch vor dem Frühstück ab (zuerst wird noch das Abwasser beim Restaurant entleert)

Um 10.50 Uhr erreichen wir den Strand von Lastres, wo wir unser Frühstück geniessen. Wir treffen noch einen Schweizer, der uns erzählt dass er ausgeraubt wurde. Danach geniessen wir die Sonne und liegen ein bisschen an den Strand. Um 14.50 Uhr fahren wir weiter nach Santander. Hier hat es eine schöne lange Promenade, aber alles gestopft voll Leute und Autos. Wir fahren gemäss unserem Führer zum Geheimtip: Fischerviertel „Barrio Pesquero“. Wir sind sehr enttäuscht: teuer und nur Massenabfertigung. Nach dem Essen fahren wir weiter und entleeren auf einer Autobahnraststätte noch unser WC. Es ist mir sehr mulmig zumute, da zwei Autos um uns herum kreisen, ich bin froh wenn wir da wieder weg kommen. Heute übernachten wir auf dem Parkplatz vor einem Camping in Laredo wo wir um 22.55 Uhr eintreffen.

 

Freitag, 03.06.05 (253 km)

Laredo – Bilbao – Plentzia – Mungia – Bermeo – Gernika – Lekeitio – Deba – Zumaia – San Sebastian - Hondarribia

8.50 Uhr Abfahrt in Laredo, Frühstückshalt in Plentzia, weiter über Mungia, Bermeo, Gernika, Lekeitio, Ondarroa, Deba zum Mittagshalt in Zumaia (Spaghetti gemacht). Das war eine sehr mühsame, gebirgige Fahrt, Bert verzweifelte fast. (Die Strecke sei schlimmer als Chur-Arosa) Weiter geht die Fahrt nach San Sebastian, wo wir ein bisschen durch die Stadt und die Promenade bummeln. San Sebastian ist eine sehr schöne Stadt mit einer wunderschönen Promenade. Wir fahren weiter nach Hondarribia wo wir um 21.50 Uhr auf einem Parkplatz am Strand unser Nachtlager beziehen.

 

Samstag, 04.06.05 (236 km)

Hondarribia – Biarritz – Bayonne – Vieux-Boucau-les-Bains – Castets – Labouheyre – Pyla-sur-Mer

11.00 Uhr Abfahrt in Hondarribia, um 11.15 Uhr passieren wir die Grenze zu Frankreich. Von 12.15 Uhr bis 14.30 Uhr machen wir einen Halt in Biarritz. Wir nehmen noch eine kleine Touränderung vor und fahren noch einmal ans Meer. Um 18.00 Uhr erreichen wir Dune de Pyla. Das ist eine gewaltige Düne, richtige Berge aus Sand die sich erheben. Wir besteigen 2 Mal die Düne, da wir beim ersten Mal den Fotoapparat vergessen haben. Wir gehen auf der anderen Seite auch ganz runter bis ans Meer und danach „krazeln“ wir wieder den Sandberg hoch. Heute essen wir im Camper, da schon alles geschlossen ist als wir wieder unten ankommen. Wir übernachten auf dem Parkplatz bei der Düne.

 

Sonntag, 05.06.05 (247 km)

Pyla-sur-Mer – Bordeaux – Libourne – Mussidan – Terrasson-la-Villedieu

07.50 Uhr Abfahrt nach Pyla sur Mer. Wir unternehmen noch vor dem Frühstück einen 2 stündigen Spaziergang am Strand. Nach dem Frühstück legen wir uns noch für ein paar Stunden an den Strand. Unsere Eisgelüste können wir leider nicht stillen, da die Restaurant geschlossen sind oder nur für Essen geöffnet sind. Um 16.30 Uhr machen wir uns auf Richtung Heimat. Um 20.15 Uhr erreichen wir Terrasson wo wir eine schöne Schlafstelle auf einem Parkplatz bei einem Spielplatz finden. Das Abendessen nehmen wir im Camper ein.

 

Montag, 06.06.05 (484 km)

Terrasson-la-Villedieu – Brive-la-Gaillarde – Tulle – Ussel – C. de la Ventouse – Clermont-Ferrand – Thiers – Boën – Feurs – S.te-Foy-l’Argentière – Arbresle – Lyon – Ambérieu-en-Bugey – Pont-d’Ain - Nantua

09.00 Uhr Abfahrt in Terrasson, in Thiers machen wir einen Mittags- und Einkaufshalt. Danach geht’s weiter bis Nantua wo wir um 20.25 Uhr den Camper auf einem Parkplatz direkt am See für die Übernachtung abstellen. Danach geht’s sofort ins nächste Restaurant um unseren Hunger zu stillen, ich bin zu faul um noch selber zu kochen.

 

Dienstag, 07.06.05 (282 km)

Nantua – Genf – Lausanne – Montreux – Martigny – Sion – Sierre – Turtmann – Visp – Brig - Grengiols

08.25 Uhr Abfahrt in Nantua. Über Nacht hat es geregnet, aber mit der Zeit wird das Wetter immer besser. Um 9.20 Uhr passieren wir bei Genf die Grenze zur Schweiz, wo das Wetter auch wieder schön ist. Wir machen auf einer Raststätte am Genfersee noch einen Frühstückshalt. Danach geht die Fahrt weiter, das ganze Wallis rauf. Nach einem Halt in Turtmann, Visp und Brig (wir kaufen neue Laufschuhe) geht’s weiter nach Grengiols. Wo wir noch ein paar Ferientage einlegen.

 

Mittwoch, 08.06.05

Fahrt nach Fiesch, Spaziergang nach Fieschertal (Mittagessen) und retour mit meiner Mutter.

 

Donnerstag, 09.06.05

Spaziergang nach Bächerhäusern (Wohnungsumbau von Stefan anschauen). Abends Nachtessen in Brig, mit meiner Mutter, meiner Schwester Susanna und Sohn Till.

 

Freitag, 10.06.05 (240 km)

Grengiols - Furka – Andermatt - Göschenen – Altdorf – Schwyz – Sattel – Sargans - Widnau

14.00 Uhr Abfahrt in Grengiols und um 18.00 Uhr fahren wir gesund und ohne Schaden in Widnau ein.