Normandie – Picardie – Belgien

01. – 25. Juni 2011

Mittwoch, 01.06.11 (530 km)

Wir fahren um 14.05 Uhr in Widnau ab, fahren über Zürich – Basel – Colmar – Col du Bonhomme – Nancy – St-Dizier – Vitry-le-Francois, wo wir um 21.05 Uhr ankommen. Wir übernachten Mitten im Dorf, vor dem Polizeiposten auf einem grossen Parkplatz.

 

Donnerstag, 02.06.11 (510 km)

Um 9.00 Uhr verlassen wir Vitry-le-Francois und kommen um 13.30 Uhr, nach einem längeren Stau bei Schloss Versailles an. Wir besichtigen den sehr eindrücklichen und schönen Schlosspark. Um 16.30 Uhr fahren wir weiter nach Dreux – Alençon – Domfront nach Avranches. Um 21.20 Uhr fahren wir auf den Stellplatz, hier müssen wir uns auf einen ganz schrägen Platz quetschen. Und das nur, weil es zwei so liebe Zeitgenossen gibt die ihre Womos über vier oder fünf der schönsten, geraden Plätze quer parkiert haben. Als Beweis unten ein Foto, ich stehe ganz gerade im Camper, aber was soll‘s wir sind ja schnell zufrieden.

Freitag, 03.06.11 (21 km)

Wetter: heiss, windig

Von Avranches fahren wir über Genets zur Dragey-Plage. Wir gehen an den Strand und machen einen Spaziergang und liegen ein bisschen in der Sonne. Dann ist noch gegenseitiges Haareschneiden angesagt. Heute übernachten wir hier auf dem Parkplatz unter schönen, grossen Bäumen.

 

Samstag, 04.06.11 (29 km)

Von der Dragey-Plage fahren wir nach Graville, wo wir eine Stadtbesichtigung machen. Danach fahren wir weiter nach Bréville sur Mer und machen einen Strandspaziergang.

 

Sonntag, 05.06.11 (91 km)

Wetter: fast den ganzen Tag regnerisch

Von Bréville sur Mer fahren wir über Agon – Gouville sur Mer Plage, wo wir unseren Mittagshalt und einen Strandspaziergang machen. Danach fahren wir zur Créances-Plage zu einer Kaffeepause und einem kleinen Nickerchen. Weiter geht’s nach Lessay und Bretteville-sur-Ay-Plage.

 

Montag, 06.06.11 (57 km)

Wetter: bedeckt, gegen Abend Aufhellung und Sonnenschein

Nach dem Frühstück machen wir zuerst einen Strandspaziergang bis zur nächsten Siedlung und in den Sanddünen wieder zurück. Von Bretteville-sur-Ay-Plage fahren wir nach Carteret – Barneville – Les Pieux nach Sciotot. Hier unternehmen wir eine 3 stündige Wanderung, zuerst hoch zum Château und danach zum Leuchtturm von Flamanville mit Blick auf das AKW. Danach geht es durch steile Hänge wieder hinunter nach Sciotot, wo wir über Nacht bleiben.

 

Dienstag, 07.06.11 (85 km)

Wetter: abwechselnd bewölkt, sonnig und windig

Von Sciotot fahren wir über Biville-Dune, machen einen kurzen Spaziergang und fahren danach weiter nach Vauville. Das ist ein schönes, kleines Dorf, wo wir eine Besichtigung machen und anschliessend in einem Restaurant exzellent essen. Danach fahrenwir über Herqueville – Nez de Jobourg – Goury zum Cap de la Hague und machen einen Spaziergang. Fahren dann weiter über Omonville-la-Rogue nach Gréville-Hague.

 

Mittwoch, 08.06.11 (86 km)

Wetter: wechselhaft, Mittags Regen, danach Sonne, windig

Von Gréville-Hague fahren wir nach Cherbourg, wo wir eine Stadtbesichtigung machen und unseren Mittagshalt. Danach fahren wir ans Cap Lévi, von hier laufen wir zum Ford Lévi und wieder zurück zum Camper. Wir fahren weiter nach Gatteville-le-Phare und Barfleur, wo wir eine Besichtigung machen. Leider finden wir hier keinen passenden Platz zum Übernachten, daher fahren wir weiter nach St-Vaast-la-Hougue, auch hier finden wir nichts passendes, weiter nach Réville, nichts. Am Ende übernachten wir ganz einsam direkt am Meer, weit und breit nichts, nur wir.

 

Donnerstag, 09.06.11 (81 km)

Wetter: wechselhaft, sonnig

Von unserem einsamen Strand fahren wir wieder zurück in die Zivilisation, wir fahren nach Reville und St-Vaast-La-Hougue, welches wir besichtigen und anschliessend gleich ein Restaurant aufsuchen um unseren Hunger zu stillen. Wir fahren nach Quinéville und machen einen Spaziergang am Strand. Danach fahren wir die Utah Beach entlang nach Carentan – Isigny-sur-Mer nach Grandcamp-Maisy, hier machen wir noch einen Abendspaziergang.

 

Freitag, 10.06.11 (66 km)

Von Grandcamp-Maisy fahren wir nach Port-en-Bessin – Huppain – Asnelles, wo wir unser Mittag essen und einen Spaziergang machen. Danach fahren wir nach Bernières-sur-Mer und machen einen sehr langen Spaziergang.

 

Samstag, 11.06.11 (54 km)

Wir fahren von Bernières-sur-Mer über Ouistreham nach Caen. Hier besichtigen wir das „Mémorial“ Friedensmuseum. Das war sehr eindrücklich, und man lernt viel über die Zeit des Krieges, und zwar weltweit. Das Museum ist sehr gut gestaltet und man könnte wahrscheinlich mehrere Tage dort verbringen. Danach fahren wir nach Bréville-les-Monts zum übernachten.

 

Sonntag, 12.06.11 (62 km)

Wetter: fast den ganzen Tag Regen (ausser bei der Stadtbesichtigung)

Von Bréville-les-Monts geht’s weiter nach Merville – Franceville-Plage – Cabourg – Deauville – Trouville-sur-Mer. Aber nichts wie weg von hier, diese zwei letzten Städte sind für unsere Verhältnisse viel zu touristisch. Wir fahren nach Villerville wo wir unseren Mittagshalt einlegen und uns ein Nickerchen gönnen. Gestärkt fahren wir weiter nach Honfluer. Dies ist ein sehr schönes Städtchen, welches wir besichtigen. Da das umherlaufen Hunger gegeben hat, gehen wir gleich auch noch essen bevor wir uns zum Übernachtungsplatz in La Rivière St-Sauveur begeben.

 

Montag, 13.06.11 (152 km)

Wetter: Regen, bedeckt, ein paar Sonnenstrahlen

Von La Rivière St-Sauveur wollen wir der Seine entlang landeinwärts fahren. Leider sieht man die Seine nicht so oft wie ich mir das gewünscht habe. Wir fahren also über Marais Vernier – St-Nicolas nach Rouen. Trotz Regen machen wir eine Stadtbesichtigung, wir sind aber bald wieder zurück beim Camper. Danach fahren wir auf der anderen Seine Seite wieder zurück ans Meer. Von Rouen fahren wir über Barentin nach Jumièges, wo wir auf dem Stellplatz übernachten.

 

Dienstag, 14.06.11 (101 km)

Wetter: sonnig und warm

Jumièges verlassen wir Richtung Lillebonne und Le Havre. Wir fahren zum Hafen und machen anschliessend eine Stadtbesichtigung mit Mittagessen. Anschliessend fahren wir weiter über Octeville-sur-Mer und Bruneval zum Cap d’Antifer. Hier ist ein kleiner Parkplatz hoch über dem Meer, uns gefällt es und so beschliessen wir die Nacht hier zu verbringen. Wir machen noch einen kurzen Spaziergang und kochen anschliessend was feines.

 

Mittwoch, 15.06.11 (28 km)

Wetter: bedeckt, sonnig, warm

Heute unternehmen wir eine 4 stündige Wanderung von Cap d’Antifer nach Etretat, sehen unterwegs mehrere Felsen im Meer die aussehen wie grosse Tunnels. Am Rande von Etretat gibt es einen solchen Felsen, der sieht aus als ob ein riesiger Elefant im Wasser steht und den Rüssel ins Meer taucht. Wir laufen noch auf der anderen Seite die Anhöhe wieder hinauf um die schöne Aussicht zu geniessen. Danach laufen wir wieder zurück nach Cap d’Antifer. Nun wollen wir aber wieder mit dem Camper weiter und fahren via Etretat nach Yport. Diese Steilküsten sind sehr schön, mal führt die Strasse oben auf dem Felsen und anschliessend geht es wieder runter auf Meereshöhe zu den Dörfern. Auch Yport ist zwischen zwei Steilwandfelsen eingebettet. Nach der Besichtigung fahren wir noch bis nach Fécamp, wo wir übernachten.

 

Donnerstag, 16.06.11 (51 km)

Wetter: Sonnig, bedeckt, Regen, stürmisch, heiss

Von Fécamp fahren wir über Veulettes-sur-Mer nach St-Valery-en-Caux, für uns ist der Stellplatz viel zu voll. Darum fahren wir weiter zum Stellplatz von Veules-les-Roses. Wir laufen runter zum Dorf, und machen einen schönen Spaziergang an einem Bach entlang. Das ist ganz romantisch, es gibt zwischendurch Waldstücke, dann kommt man an Mühlen mit Wasserrädern vorbei und überall hat es Blumen.

 

Freitag, 17.06.11 (52 km)

Wetter: Regen

Wir verlassen Veules-les-Roses und fahren nach Dieppe und weiter nach Criel-sur-Mer Plage. Heute Regnet es den ganzen Tag, zwischendurch können wir mal raus aus dem Womo und einen kleinen Strandspaziergang machen. Wieder im Camper merken wir auf einmal dass das Dachfenster undicht ist und uns das Wasser reinläuft. Kübel unterstellen und alles aufsaugen, aber nach einer Weile wird es wieder nass. Was tun, guter Rat ist teuer. Bert probiert es damit den Camper umzustellen das wir ein bisschen schräg stehen und dadurch das Wasser auf dem Dach ablaufen kann. Und jupi, es funktioniert.

 

Samstag, 18.06.11 (91 km)

Wetter: Regen, bedeckt

Von Criel-sur-Mer fahren wir nach Le Tréport – St-Valery sur Somme nach Berck-Plage.

 

Sonntag, 19.06.11 (133 km)

Wetter: bedeckt, windig, sonnig

Wir verlassen Berck-Plage Richtung Bologne-sur-Mer nach Wimereux, wo wir einen Spaziergang und unseren Mittagshalt machen. Danach fahren wir zum Cap Gris Nez und machen einen Spaziergang. Weiter geht’s über Calais nach Gravelines. Wir besichtigen die Festung/Altstadt welche wie ein Stern geformt ist und aussenrum fliesst der Fluss.

 

Montag, 20.06.11 (67 km)

Wetter: bedeckt

Von Gravelines fahren wir nach Dunkerque und weiter nach Bray-Dunes. Hier kurz vor der Belgischen Grenze machen wir nochmals einen Halt, machen einen Strandspaziergang und wollen noch einmal französisch essen gehen. Weiter fahren wir nach Neuwpoort, wo wir einen langen Spaziergang am Meer entlang machen und anschliessend die Stadt besichtigen. Danach fahren wir weiter bis nach Westende. Als wir unseren Camper abstellen wollen kommt schon jemand aus dem Nachbarcamper und teilt uns mit das man auf dieser Seite nicht übernachten darf, sondern nur auf den dafür ausgeschilderten. Er habe auch schon eine Busse kassiert. Also parkieren wir sofort um.

 

Dienstag, 21.06.11 (74 km)

Wetter: bedeckt, sonnig, windig

Das war für uns eine unruhige Nacht, es hat wieder mehrmals reingeregnet. L

Von Westende fahren wir nach Zeebrugge, machen hier unseren Mittagshalt und fahren anschliessend nach Knokke Heist und weiter nach Brügge. Wir besichtigen die Stadt und sind ganz begeistert. Wir schlendern durch viele Gassen, geniessen das belgische Bier auf dem Hauptplatz und beobachten das Geschehen. Uns gefällt es hier sehr gut. Und was natürlich nicht fehlen darf, wir probieren die belgischen Pommes Frites, haben ja die Belgier erfunden (soviel ich weiss). Wir übernachten auf dem Stellplatz am Stadtrand.

 

Mittwoch, 22.06.11 (151 km)

Von Brügge fahren wir nach Lovedegem und treffen uns hier mit einer Bekannten aus meiner Jugendzeit. Claudine macht unsere Touristenführerin in Gent. Danach verabschieden wir uns von Claudine und ihrer Mutter und fahren weiter nach Brüssel. Parkieren direkt beim Atomium, für eine Besichtigung ist es heute schon zu spät, aber wir laufen noch ein bisschen die Strasse rauf und runter. Danach fahren wir nach Grimbergen zum Übernachten.

 

Donnerstag, 23.06.11 (172 km)

Wetter: sonnig, warm, bedeckt

Wir fahren zurück zum Atomium und machen heute die Besichtigung, die Aussicht von da oben ist fantastisch und auch die Ausstellungen sind sehr gut. Danach fahren wir weiter nach Liege und Spa, laufen ein bisschen in der Stadt rum und finden fast kein passendes Restaurant. Am Ende entschliessen wir uns für eine Pizzeria, aber da läuft heute einiges schief. Nach mehr als einer Stunde Wartezeit kommt die Serviertochter vorbei und fragt uns ob wir noch weiter warten möchten oder ob wir lieber gehen wollen, der Koch sei ausgefallen. Einige Leute stehen auf und gehen, wir entscheiden uns zu bleiben und da wir direkt gegenüber der offenen Küche sitzen wird das noch ein ganz amüsanter Abend.

 

Freitag, 24.06.11 (355 km)

Wetter: bedeckt, Regen, sonnig

Von Spa fahren wir nach Francorchamps, hier findet gerade ein Testrennen statt. An einem Ort wo wir vorbeifahren ist die Absperrung offen, also nicht wie rein, aussteigen und an die Rennstrecke (Formel 1 Rennstrecke). Mit wildem Getöse sausen die Boliden vorbei, auf einmal hat jemand gemerkt das wir da nicht hingehören und bittet uns zu gehen. Wir gehen also zurück zum Camper und fahren weiter nach Luxemburg. Da es heute Freitag ist, ist es unmöglich einen Parkplatz zu finden oder überhaupt irgendwo anzuhalten. Also fahren wir nach mehreren Suchrunden weiter nach Saarlouis – St-Avold nach Strasbourg.

 

Samstag, 25.06.11 (292 km)

Von Strasbourg fahren wir über Freiburg im Breisgau, wo wir eigentlich eine Besichtigung machen wollten, aber als wir dort sind, haben wir beide keine Lust dafür und fahren weiter nach Titisee – Schaffhausen – St.Gallen nach Widnau.