Bern, Wallis

18. - 21. April 2013

Donnerstag, 18.04.13 (254 km)

Wetter: sonnig, Regen

Um 19.10 Uhr fahren wir bei schönstem Wetter in Widnau ab, wir fahren über St.Gallen – Zürich nach Bern. Ungefähr 50 Km vor Bern fängt es an zu Regnen. Wir fahren in Bern noch kurz an der US-Botschaft vorbei, damit wir anderntags wissen wohin wir gehen müssen. Um 22.00 Uhr erreichen wir den Parkplatz vom Marzilibad (mit schönster Aussicht auf's Bundeshaus), wo wir übernachten.

Freitag, 19.04.13 (183 km)

Wetter: Regen, später trocken aber bewölkt

Um 7.30 Uhr ist Aufstehen angesagt, nach dem Frühstück laufen wir bei strömendem Regen zur US-Botschaft. Da wir einige Unterlagen vorweisen müssen, wird alles in eine Tasche gepackt. Bei der Botschaft angekommen, ernten wir schon den ersten Rüffel. Es ist strengstens verboten eine Tasche mit ins Gebäude zu nehmen. Also nehme ich die Unterlagen raus und will die Tasche draussen hinlegen, aber natürlich ist auch das nicht gestattet. Bert muss zum nächsten Abfallkübel und die Tasche entsorgen. Danach müssen wir Gürtel und Uhr ablegen, alle Hosen- und Jackentaschen leeren, und danach dürfen wir ins Gebäude rein. Aber selbstverständlich nur durch einen Scanner und danach wird man noch manuell noch einmal von oben bis unten und von vorne und hinten abgescannt. Den Geldbeutel kriegt man wieder zurück, aber alles andere bleibt zurück (z.B.Autoschlüssel). Danach dürfen wir weiter ins nächste Gebäude, hier müssen wir alle Unterlagen abgeben und ein paar Fragen beantworten. Die Unterlagen werden in eine Mappe gesteckt und uns wieder ausgehändigt. Mit den Unterlagen müssen wir in der Reihe anstehen. Am nächsten Schalter geben wir die Unterlagen ab, beantworten wieder die selben Fragen, müssen all unsere Finger einscannen und dürfen dann Platz nehmen bis wir aufgerufen werden. Nach einer Weile werden wir aufgerufen und wir dürfen an den nächsten Schalter. Fragen warum und wie lange wir in der USA sein möchten, was wir machen wollen und eine Kontrolle eines Fingers. Danach wird uns mitgeteilt das wir die Pässe und die Visa in ca. 1 Woche zugeschickt bekommen. Nach 1 Stunde können wir unsere Sachen wieder abholen und die US-Botschaft verlassen.

Zurück im Camper nehmen wir ein zweites Frühstück und um 10.00 Uhr fahren wir in Bern ab Richtung Gruyere. Beim Rastplatz Lac de la Gruyere machen wir einen längeren Mittagsschlaf. Danach fahren wir ausgeruht weiter nach Vevey - Montreux - Martigny - Sion - Sierre nach Salgesch. Um 16.40 Uhr fahren wir bei meiner Schwester Marianne und ihrem Freund René vor.

Samstag, 20.04.13 (0 km)

Wetter: Schnee, Regen, später trocken aber bewölkt

Über Nacht hat es leicht geschneit, dicke Flocken fallen auf unser Dachfenster.

Heute ist das Familienfest mit meinen (Erika's) Geschwistern. Leider können wir wegen des schlechten Wetters nicht draussen feiern. Aber Marianne und René haben einen sehr schönen Raum zur Verfügung, damit wir nicht frieren müssen. Der Ofen wird eingeheizt, der Raum wird festlich geschmückt und nun kann das Fest starten. Nach einem feinen Essen und gemütlicher Runde, gehen wir noch auf einen Spaziergang. Nach dem Abendessen bekommen wir noch eine sehr schöne Filmvorführung aus meinem Heimatort.

Sonntag, 21.04.13 (428 km)

Wetter: bedeckt, gegen Mittag Sonnenschein, bedeckt

Nach einem Plauderstündchen machen wir uns auf den Heimweg. Wir verabschieden uns von Marianne und René, nehmen Verena mit bis zum nächsten Bahnhof. Wir fahren über Martigny nach Montreux. Beim Autobahn-Parkplatz hoch über Montreux warten wir auf Stefanie (Tochter von Erika) mit ihrer Familie. Wir verabreden das wir in der Autobahnraststätte "Lac de la Gruyere" zum Mittagessen einkehren. Anschliessend fahren wir über Bern - Zürich - St.Gallen nach Hause, wo wir um 20.15 Uhr unser Fahrzeug abstellen und ausräumen.