Utah Teil II / USA

06. – 13. April 2014

 

Lake Powell – Cottonwood Road – Bryce Canyon Nationalpark –
Hole-in-the-Rock Road

 

 

06.04.2014

 

Utah Teil II

 

Wieder überqueren wir die Staatsgrenze zu Utah

 

 

und fahren dem Lake Powell entlang

 

 

Am Sandstrand beim Lone Rock machen wir einen kleinen Spaziergang

 

 

Wieder auf Schotter fahren wir ein Stück am Nordufer des Lake Powell entlang
zum Teil durch eine richtige "Mondlandschaft"

 

 

Teilweise führt die Route durch trockene Flussläufe (Wash)
an überhängenden Klippen vorbei
durch Sandpisten
über Stock und Stein

 

 

Am Ende der Route finden wir wieder einmal mehr einen sehr schönen Übernachtungsplatz

 

 

Aber bevor es ans Schlafen geht – muss wieder einmal Wäsche gewaschen werden
kaum ist das letzte Stück aufgehängt
ist das erste schon trocken

 

Wieder zurück auf Asphalt zweigen wir nach ein paar km schon wieder
auf eine Schotterstrasse
auf die Cottonwood Road

 

 

im Grand Staircase Escalante National Monument

 

Ein paar km weiter zweigen wir auf die Coyote Valley Road
und anschliessend weiter auf einer namenlosen Strasse
bis es wieder einmal nicht weitergeht für uns
an einem ausgetrockneten Bachbett ist Schluss
es geht relativ steil bergab und kurz darauf wieder steil bergauf
wir würden vorne und hinten aufsetzen – das lassen wir bleiben
also umkehren und Schluss für heute

 

das heisst für uns dass wir mehrere km mehr zu Fuss zurücklegen müssen als geplant
wir starten also relativ früh am Morgen

 

 

 

 

 

Immer wieder mal
Blumen in der Wüste

 

 

Obwohl die Schlange von links kommt lassen wir ihr den Vortritt

 

 

Wir kommen von Hinten zum White Rock Valley
und sehen hier einige Hoodoos (Steine welche aussehen wie Pilze)

 

 

Anschliessend kommen wir zum Sidestep Canyon
die Gegend ist ganz flach
und auf einmal steht man vor einem riesigen Loch in der Landschaft

 

 

Auch hier ist der ganze Canyon voller Hoodoos

 

Bei brütender Mittagshitze machen wir uns auf den Rückweg
und sind schlussendlich 12.5 km gelaufen

 

 

Wieder zurück auf der Cottonwood Road fahren wir weiter Richtung Norden
kommen an farbigen Landschaften und Kuhherden vorbei

 

 

und finden wieder einen schönen Übernachtungsplatz
wo wir noch ein paar Stunden die Sonne (besser gesagt den Schatten) geniessen können

 

Gleich 2 Wanderungen stehen heute auf dem Programm

 

 

Als erstes besteigen wir den Yellow Rock (gelber Berg)
aber bis wir den gelben Berg überhaupt sehen
geht es zuerst steil ein Coulour hoch

 

auf farbigem, wabenförmigem Felsen geht es hoch bis auf die Spitze

 

 

hier geniessen wir eine sensationelle Aussicht

 

 

Der Berg ist aber nicht nur gelb – nein, auch
rot, weiss, orange und violett sind vertreten

 

Echse beim Sonnenbaden
Echse beim Sonnenbaden

 

Nach der Mittagspause starten wir durch zur 2. Wanderung
zu den Cottonwood Narrows (Narrows heisst eng/schmal)

Wir marschieren zwischen 2 riesigen Felswänden durch
am Anfang ist der Weg/das Bachbett noch breit
aber mit der Zeit wird es dann doch noch ein bisschen enger

 

 

Die Fahrt geht weiter auf der sensationellen Cottonwood Canyon Road

 

 

Farben und Landschaftsbild wechseln regelmässig

 

 

Beim Grosvenor Arch (Arch = Bogen) bleiben wir für die Nacht
dies ist ein riesiger Doppelarch

 

Nach drei Tagen stossen wir wieder auf Asphalt
und schon bald auf das Ende der Cottonwood Canyon Road

 

Unser nächstes Ziel ist der
Bryce Canyon Nationalpark

 

 

Heute ist unser Erholungstag
das heisst wir fahren
von einem Aussichtspunkt zum nächsten

 

 

Wir geniessen den Park bei schönem und warmem Wetter
zwischendurch sieht man immer wieder ein paar Schneefelder
liegt der befahrbare Teil des Parks
doch zwischen 2400 und 2778 Meter über Meer

 

Bryce Amphitheater
Bryce Amphitheater
Natural Bridge im Bryce Canyon Nationalpark
Natural Bridge im Bryce Canyon Nationalpark

 

In Escalante fahren wir auf die nächste Schotterpiste
die Hole-in-the-Rock Road

 

Diese Route wurde früher von den Mormonen
als Weg zum und über den Coloradoriver gebraucht
(heute ist dort nicht mehr der Coloradoriver
sondern der Lake Powell)

Wir fahren bis Devils Garden (Teufels Garten)
und laufen durch die verschiedenen Felsformationen

 

 

Wir laufen durch Arches (Bögen)
vorbei an Hoodoos (Stein-Pilze) welche aussehen wie Zwerge und Enten
durch einen Wash (Bachbett) und klettern auf Felsen

 

 

Am Abend kann Bert wieder mal Axt und Säge gebrauchen
Holz ist vorhanden, aber es muss noch kleiner gemacht werden

 

 

 

 

und schon bald brennt ein schönes Feuer

 

Anderntags steht wieder eine grössere Wanderung an
wir wollen zur Golden Cathedral

 

Vom Parkplatz Egypt aus sehen wir in der Ferne einen Berg welcher uns die Richtung vorgibt
zuerst geht es über Felsen steil bergab

 

 

Anschliessend kommt ein langes Stück im Sand
was sich zum Wandern gar nicht eignet
erschwerend kommt hinzu
dass es überhaupt keine Wege und fast keine Markierungen gibt
also laufen wir möglichst gerade auf den anvisierten Berg zu

 

Ich komme mir vor als ob ich querfeldein durch eine Wüste wandere
wo ich genau weiss das es Skorpione und Klapperschlangen gibt
meine Freude hält sich im Moment in Grenzen

 

 

Dann stehen wir plötzlich vor einer Abbruchkante
sehen den Berg schon ganz nah und unter uns das grüne Flusstal

 

 

 

 


zuerst müssen wir über Fels hinunter klettern
anschliessend wieder auf Sand bis an den Escalante River

 

 

 

 

 

Als nächstes steht die Flussdurchquerung auf dem Programm

 

Nun müssen wir nur noch den Eingang zum Canyon finden

 

Auf beiden Seiten ragen die Felswände in die Höhe
dazwischen schlängelt sich ein kleines Bächlein
und es gibt Pflanzen und Bäume in dieser Schlucht

 

 

 

 

 

Der Eingang zur Golden Cathedral
ist gefunden

 

Am Ende des Canyons befindet sich die Golden Cathedral
die Felswände schimmern wirklich golden

 

 

Es ist wie in einer Höhle mit einem kleinen See
oben in der Decke befinden sich zwei grosse Löcher
wo die Sonne durchscheint

 

 

Hier geniessen wir einige Zeit diese herrliche Stimmung
und erholen uns ein bisschen von den Strapazen

 

 

bevor wir uns wieder auf den Rückweg machen

 

 

 

 

 

Wieder durch den Bach

 

 

 

 

 

den sandigen Hang hinauf

 

 

 

 

die Kletterpartie über den Fels

 

 

 

 

durch die weite sandige Ebene

 

 

 

und am Schluss noch den felsigen Berg hoch

 

Am Ende sind wir in ca. 6 Stunden etwas mehr als 15 km gelaufen
und sind glücklich
aber recht erschöpft wieder beim Camper angekommen

 

Wir fahren weiter auf der Hole-in-the-Rock Road
diese Rüttel-Schüttel und Holper Piste